Werbemittel – Prospekte und Kataloge

 

Das Internet setzt seinen Siegeszug weiter fort. Gleichwohl bleiben Prospekte und Kataloge notwendige Basismaterialien im Marketing und Vertrieb. Ein Katalog ist das Verzeichnis aller lieferbaren Produkte und erhältlichen Dienstleistungen. Einen Produktkatalog zu entwerfen erfordert ein noch planvolleres Vorgehen als ein Prospekt, denn Sie müssen den Spannungsbogen über eine weite Strecke von 24, 48 oder sogar über 100 Seiten hinweg aufrecht erhalten.

 

 

Prospekt

 

Titel: Wählen Sie ein Produkt als Blickfang. Machen Sie Ihr Produkt vielleicht mit einem Bildausschnitt interessant. Die Überschrift nennt den zentralen Produktnutzen kurz und knapp. Verwenden Sie die Produkt-/oder Firmenmarke und Ihr Logo, sodass man Sie als Absender erkennt.

 

Innenteil: Animieren Sie mit dem Einstieg zum Weiterlesen. Stellen Sie die wichtigsten Vorteile heraus. Listen Sie die Daten und Fakten zum Produkt übersichtlich auf. Stellen Sie kaufentscheidende Sonderleistungen auch durch optische Hervorhebungen heraus.

 

Rückseite: Beschreiben Sie transparent Preise, Zahlungs- und Lieferkonditionen sowie den Bestellablauf und runden Sie das Angebot zum Schluss mit einer Handlungsaufforderung ab. Greifen Sie bei der Wortwahl die Sprache der Zielgruppe auf. Formulieren Sie Ihr Anliegen klar, prägnant, unterhaltsam und überzeugend.

 

 

Katalog

 

Orientieren Sie sich an dem gängigen Standard für den Katalogaufbau: Die Auftaktseiten enthalten eine Begrüßung mit dem zentralen Nutzenversprechen sowie eine Übersicht der Produktgruppen (Inhaltsverzeichnis). Dann folgen die Produktseiten mit Beschreibungen. Den Abschluss bilden zusätzliche Serviceleistungen, die Geschäftsbedingungen (AGB) sowie die Kontaktinformationen (Firmen- und Internetadresse, Ansprechpartner z. B. im Kundenservice, Telefon und E-Mail).

 

Jede Seite benötigt eine Dramaturgie: Stellen Sie Ihre Produkt-Highlights als aufmerksamkeitsstarke Blickfänger in den Vordergrund. Halten Sie sich an den einfachen Grundsatz: Auf jeder Seite wird das umsatzstärkste Produkt auch am größten abgebildet! Achten Sie darauf, die Seiten nicht mit Informationen zu überfrachten, sondern planen Sie auch genügend weiße Fläche um den Text ein. Überfrachtete Seiten produzieren schlechte Erinnerungswerte, und wer sich nicht erinnert, kann auch nicht kaufen.

 

Unterhaltsam und emotional wird Ihr Katalog, wenn Sie Ihre Produktgruppen als Erlebniswelten präsentieren. Tchibo hat z. B. vor einiger Zeit dieses Konzept mit dem Slogan „Jede Woche eine neue Welt“ professionalisiert. Vielleicht können Sie dabei Inhalte aus Ihrer Markenkommunikation wieder aufgreifen. Das empfiehlt sich sogar im Interesse einer Kommunikation „aus einem Guss“. Erfahrene Layouter geben einer dynamischen Anordnung der Text- und Bildelemente immer den Vorzug gegenüber einem statischen Seitenaufbau.